AGOF und AG.MA verloben sich

Media und Marketing, 12.06.2003

 

Dass sie einander schöne Augen machen, war schon länger bekannt. Jetzt haben die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) und die Arbeitsgemeinschaft Media Analyse (AG.MA) vereinbart, Hindernisse möglichst schnell aus dem Weg zu räumen, damit die Onliner unter die Haube der großen Media Analyse kommen können.

Schon bei der Vorstellung des Forschungsansatzes der AGOF Mitte Mai wurde bekannt, dass die Onliner heftig an die Türe der großen Media Analyse pochen. "Das war von Anfang an erklärtes Ziel", sagt AGOF-Pressesprecherin Stefanie Roßner. Ziel für die Onliner sei es dabei, über die Mitgliedschaft in der AG.MA eine höhere Akzeptanz zu erreichen. "Das ist schließlich ein anerkannter Standard", fügt Roßner hinzu.

In einem Treffen am 4. Juni haben die Vorstände beider Arbeitsgemeinschaften festgelegt, dass notwendige Maßnahmen wie die Satzungsänderung sowie die Erweiterung der AG.MA-Richtlinien "schnellstmöglich vorgenommen werden sollen".
Zudem wollen die Forscher die AG.MA-Qualitätsstandards an die AGOF-Methode anlegen, um den Online-Forschungsansatz schrittweise integrieren zu können.

Damit es vorwärts geht, haben beide Partein gemeinsame Arbeitsgruppen
gebildet. Die notwendige Satzungsänderung sowie die neue Richtlinie kann
aber erst die nächste Mitgliederversammlung der AG.MA im Dezember
beschließen. Bis dahin soll es weiterhin eine enge Zusammenarbeit geben.
Zudem bleibt die AG.MA mit einem Vertreter in der technischen Kommission der AGOF und der Beirat der Anwender - gestellt durch die OMG - behält ein Vetorecht in methodischen Fragen. (rfi)
aus: Media und Marketing, 12.06.2003